Ambulante Hilfen

 

§ 18 Abs. 3,§§ 27–40, §§ 28–35a und §36 SGB VIII (Kinder und Jugendhilfe)

Viele unvorhersehbare Faktoren können den Alltag von Familien/ Klienten erheblich belasten, so dass ein Familienkonstrukt aus den Fugen gerät. Unsere ambulanten Hilfen sind so konzipiert, dass der Familienalltag in diesen Fällen unterstützt und gestärkt wird.

Unsere Mitarbeiter stehen den Familien und Klienten als Partner zur Seite, welche sie in ihrem gewohnten Lebensumfeld begleiten, eine kritische Auseinandersetzung mit problematischen Verhaltensweisen anregen sowie die Stärken der Familien/ Klienten fördern.

Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, dass die Familien und Klienten problematische Situationen, zu Anfang in enger Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern lösen und dann in individuell angepassten Schritten lernen, diese selbstständig zu bewältigen, so dass die Unterstützung bzw. Ambulante Hilfen am Ende nicht mehr notwendig ist.

Alle unsere Hilfen bieten wir zusätzlich in Tandem* an.

*Im Tandem bedeutet, dass der pädagogische Mitarbeiter von einem Kulturvermittler unterstützt wird, der die Sprache der Familie spricht und bestimmte Aufgaben (Arztbesuche, Behördengänge etc.) auch eigenständig durchführt. Die Planung und Durchführung der Hilfe und den Einsatz des Kulturvermittlers obliegt dabei der pädagogischen Fachkraft in Absprache mit dem Jugendamt und des Klienten.

Dörte Horstmann
Fachbereichsleitung Ambulante Hilfen
Info@Amando-Sozialmanagement.de

 

Carola Busch-Schweers
Fachbereichsleitung Ambulante Hilfen
Info@Amando-Sozialmanagement.de

Unser Portfolio im Bereich Ambulante Hilfen enthält:

Erziehungsbeistandschaft (EB) für:

– Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (im Tandem*)
– Kinder und Jugendliche aus belasteten Familien

Der Grundgedanke einer Erziehungsbeistandschaft ist die direkte Ausrichtung der Hilfen auf den Klienten. Das Kind oder der Jugendliche wird als Einzelperson ernst genommen. Gleichzeitig spielt die Verbindung zum familiären oder sozialen Umfeld eine wichtige Rolle.

Herausragende Merkmale sind u. a. die Flexibilität des Angebotes bzw. der Ambulante Hilfen. Es richtet sich an den Möglichkeiten des betreuten Klienten aus. Dessen Wahrnehmung liegen im Vordergrund der Hilfen.

*Im Tandem bedeutet, dass der pädagogische Mitarbeiter von einem Kulturvermittler unterstützt wird, der die Sprache der Familie spricht und bestimmte Aufgaben (Arztbesuche, Behördengänge etc.) auch eigenständig durchführt. Die Planung und Durchführung der Hilfe und den Einsatz des Kulturvermittlers obliegt dabei der pädagogischen Fachkraft in Absprache mit dem Jugendamt und des Klienten

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) für:

– Familien in belastenden Situationen
– Familien mit Migrationshintergrund (im Tandem*)
– Familien im Bereich der Suchthilfe
– Eltern mit intensivpflegebedürftigen Kinder/Säuglingen (z.B. Frühchen)
– Minderjährige Mütter
– Familien in besonderen Problemlagen

Unsere pädagogischen Mitarbeiter unterstützen Familien in Rahmen der SPFH mit ganz praktischen Hilfen bei der Kindererziehung, in der Haushaltsführung und anderen Problemen die eine normale Entwicklung von Kindern erschwert.
Ein weiterer Grund zur Einsetzung einer SPFH ist bei unmittelbaren zeitlich befristeten Schwierigkeiten in vielen Lebensbereichen. Ein erhöhter erzieherischer Bedarf muss immer von den Jugendämtern festgestellt sein. Der erzieherische Bedarf wird über das Wohl des Kindes und dessen notwendige Verbesserung definiert.
Die Hilfe ist eine der Möglichkeiten, die Jugendämter im Rahmen der Kindeswohlgefährdung anbieten, auch um eine Herausnahme der Kinder aus der Herkunftsfamilie zu vermeiden.

*Im Tandem bedeutet, dass der pädagogische Mitarbeiter von einem Kulturvermittler unterstützt wird, der die Sprache der Familie spricht und bestimmte Aufgaben (Arztbesuche, Behördengänge etc.) auch eigenständig durchführt. Die Planung und Durchführung der Hilfe und den Einsatz des Kulturvermittlers obliegt dabei der pädagogischen Fachkraft in Absprache mit dem Jugendamt und des Klienten

Flexible ambulante Einzelbetreuung (FaE) für:

– Junge Volljährige mit Migrationshintergrund im eigenen Wohnraum (im Tandem*)
– Junge Menschen nach dem Auszug aus einer Wohngruppe
– Junge Menschen nach einem Klinikaufenthalten
– Junge Menschen nach einem Strafvollzug

Die flexible ambulante Einzelbetreuung ist eine Hilfe für junge Volljährige, die Unterstützung brauchen, um in der ersten eigenen Wohnung leben zu können. Im Vordergrund steht dabei die intensive Verselbstständigung der Jugendlichen.

Grundlegende Fähigkeiten, in den Bereichen Behördengänge, Einkauf, Budgetplanung, Haushaltsführung, Kommunikation usw..

Ein weiterer Bereich ist die emotionale Unterstützung der jungen Menschen. Sie werden unterstützt, in ihrem neuen Umfeld Kontakt mit Vereinen usw. aufzunehmen.

Die Hilfen sind auf max. ein Jahr angelegt. Über eine weitere Betreuung wird im Einzelfall entschieden.

*Im Tandem bedeutet, dass der pädagogische Mitarbeiter von einem Kulturvermittler unterstützt wird, der die Sprache der Familie spricht und bestimmte Aufgaben (Arztbesuche, Behördengänge etc.) auch eigenständig durchführt. Die Planung und Durchführung der Hilfe und den Einsatz des Kulturvermittlers obliegt dabei der pädagogischen Fachkraft in Absprache mit dem Jugendamt und des Klienten

Begleiteter Umgang (BU):

Kinder haben einen Rechtsanspruch auf beide Elternteile

Kinder haben nach § 1684 BGB einen Rechtsanspruch auf den Umgang mit beiden Elternteilen. Ebenso haben Eltern das Recht auf und die Verpflichtung zum Umgang mit ihren Kindern. Bei anderen Personen, wie z. B. den Großeltern oder Pflegeeltern besteht ein Recht auf Umgang, sofern es dem Wohl des Kindes dient.

Unsere Mitarbeiter begleiten Besuchskontakte zwischen Kindeseltern und Kindern unter Vorgabe der mit dem Jugendamt vereinbarten Regelungen. Diese Umgangskontakte können auch in unseren (für die Klienten) neutralen Räumlichkeiten durchgeführt werden.

Als niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung von Familien und Jugendlichen in ihrem häuslichen Umfeld.
(Das Angebot ist ausgelegt nach dem Subsidiaritätsprinzip und soll als ein Instrument der Hilfen zur Selbsthilfe angewandt werden) Die HiH kann zum einen, zu den anderen ambulanten Hilfen hinzugebucht und zum anderen als niedrigschwellige Hilfe alleine in Familien eingesetzt werden.